Radreisetyp ?

Ein Selbst-Test



Du hast noch keine Radreise gemacht, und nur ein paar diffuse Vorstellungen im Kopf, was Dich dabei erwartet? Für diesen Fall habe ich Dir hier ein paar Aussagen zusammengestellt, an denen Du erkennen kannst, was so eine Radreise ausmacht und ob Du vielleicht ein Radreisetyp bist. Also aufgepasst, welche Sätze sprechen Dich an? 

 

Ich würde gern im Urlaub...

  • mich bewegen
  • an der frischen Luft sein
  • in der Natur sein
  • Weite erleben
  • dorthin, wo man sonst nicht hinkommt
  • umweltbewusst reisen
  • kostengünstig reisen
  • flexibel sein
  • mein eigener Herr sein
  • mal was ganz anderes machen
  • meine allgemeine Gesundheit fördern
  • meine Ausdauer und meine Kraft trainieren
  • Stress abbauen und zur Ruhe kommen
  • den Schlaf der Gerechten schlafen
  • zu mir selber finden
  • etwas über mich selber lernen
  • die Dinge mal anders sehen und neue Perspektiven entdecken
  • neuen Menschen begegnen
  • Gastfreundschaft und Unvoreingenommenheit erleben
  • fremde Sitten und Gebräuche hautnah erleben
  • die regionale Kultur hautnah mitbekommen
  • jeden Tag als intensiv und einzigartig erleben
  • unerwartete Entdeckungen machen
  • kleine Abenteuer erleben
  • meine Mitreisenden richtig kennen lernen
  • mit Freunden /Partnern gemeinsame Erlebnisse teilen
  • stolz sein auf das Geleistete
  • und vieles andere mehr

Na, das klingt doch gar nicht mal so schlecht, oder? Das sind alles Dinge, die Du auf einer Radreise erleben kannst, wenn Du es nur willst! Es muss nicht alles eintreffen und Du musst auch nicht alles wollen. So ist es bei mir auch nicht. Aber wenn Du an einigen Aussagen Gefallen findest, solltest Du am Ball bleiben. Manchmal reicht es schon, wenn ein Kriterium erfüllt ist, wenn es Dir nur wichtig genug ist. Umgekehrt ist Radreisen vielleicht wirklich nichts für Dich, wenn Du mit den Aussagen so gar nichts anfangen kannst. 

 

Vielleicht ahnst Du schon, ob und was für ein Radreisetyp Du sein könntest? Natürlich gibt es jede Menge Abstufungen unter den Reiseradlern, vom abenteuerlichen Weltenbummler über den sportlichen Roadrunner  und den geländegängigen Bikepacker bis eben zum gemächlichen BummelRadler.  Aber alle eint die Bereitschaft, sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft zu bewegen und neugierig auf das einzulassen, was der nächste Tag bringt. Auf einem Fahrrad den Weg zum Ziel zu machen.  Was sie von den Wanderern unterscheidet ist eigentlich nur der Bewegungsablauf, die höhere Reichweite, die begrenzte Geländetauglichkeit und dass das Gepäck vom Rad und -in der Regel- nicht vom Rücken getragen wird.

 

So viel zu den Dingen die sein können. Es gibt aber auch Dinge, die auf Radreisen nicht sein müssen, die aber immer wieder damit in Verbindung gebracht werden (teilweise durch die Reiseradlercommunity selbstverschuldet). Also Entwarnung, hier kommen die größten Fehleinschätzungen:

 

Was ich im Radurlaub nicht muss, ist...

  • Zelten
  • auf Komfort verzichten
  • auf Hygiene verzichten
  • auf gutes Essen und Trinken verzichten
  • ein bestimmtes Alter haben
  • durchtrainierter Athlet sein
  • jahrelange Fahrpraxis vorweisen
  • Pfadfinder oder Abenteurer sein
  • Mechaniker sein
  • ein tolles Fahrrad haben
  • eine High-End-Ausrüstung kaufen
  • jemandem etwas beweisen (auch nicht mir selber)
  • Kilometer schrubben, es sei denn, ich will unbedingt
  • bei jedem Wetter fahren
  • in der Wildnis fahren
  • unbedingt ein cooles Reiseziel haben

 


Ach so? Wenn Dich das Eine oder Andere davon beruhigt, dann kann ich Dich nur ermuntern eine Radreise auf die Beine zu stellen und auf Deine ganz individuelle Art und Weise selbst zu gestalten. Alles kann, nichts muss. Vielleicht wirst Du ja sogar ein echter BummelRadler.

Bleib dran und lies weiter

 

Zur Inspiration vor dem Weiterlesen noch ein paar Fotos, die zeigen, wohin man auch als langsamer BummelRadler kommen kann: